Benjeshecken

Benjeshecken sind Hecken, die durch lineare, lockere Ablagerungen von hauptsächlich dünnerem Gehölzschnitt, wie Ästen und Zweigen, durch Samenanflug oder Initialpflanzungen entstehen.

Das Prinzip der Benjeshecke besteht darin, Hecken nicht durch Neuanpflanzung, sondern durch Windanflug und durch Samen aus dem Kot rastender Vögel aufbauen zu lassen. Dazu wird Gehölzschnitt (Äste, Zweige, Reisig) durcheinander, als Haufen oder in Streifen, als Wall locker gestapelt oder besser einfach abgekippt, was wiederum dem Schutz der heranwachsenden Pflanzen dient. Benjeshecken leisten somit einen erheblichen Beitrag zum Biotopverbund inmitten landwirtschaftlicher Nutzflächen.
Rund um und auf dem Gelände des Ludwigsees sind zahlreiche Benjeshecken entstanden: Auch dadurch leistet die Campinganlage einen wesentlichen Beitrag zum Artenschutz und zur Biodiversität.